Journal: 🎨 Inspiration…aber von was?

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Alle vier Wochen widme ich mich dem Thema „Inspiration“, und ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht mehr, was echt ist und was nicht. Was ist heutzutage noch echtes Handwerk und was ist irgendwie künstlich erzeugt? Besonders in meinem digitalen Arbeitsumfeld, in dem ich selbstständig Projekte umsetze, fällt es mir schwer, mich von etwas wirklich begeistern zu lassen. Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits ein fester Bestandteil unseres Lebens, auch wenn wir es kaum bemerken. Die Autokorrektur auf der Tastatur, die Nachrichten, die wir lesen, die Bilder, die wir sehen, und so weiter…nahezu alles im digitalen Netzwerk ist künstlich. Selbst bei etwas so Alltäglichem wie dem Posten eines Fotos werden uns Vorschläge gemacht, welchen Farbfilter wir verwenden sollen oder welche Musik die Stimmung des Bildes verstärken könnte. Ich meide Nachrichtenblogs, weil ich nicht sicher bin, ob die verwendeten Bilder oder die Berichterstattung künstlich generiert wurden. Selbst diesen Text verfeinere ich mit ChatGPT, damit er einigermaßen verständlich ist.

Ich merke, dass ich immer stärker den Bezug zur „realen Welt“ um mich herum brauche und ihn intensiviere. Meine Gespräche werden persönlicher und anspruchsvoller, denn es geht nicht mehr nur um das oberflächliche Gelaber. Es geht um Emotionen, Ãngste, Meinungen, Wissen… „echte“ und menschliche Eigenschaften. Das Paradoxe ist: Ich merke, dass ich sogar gerne in die digitale Welt eintauche, um mich von der realen Welt zu erholen – was seltsam ist, denn diese ist wiederum künstlich, und das Unterhaltungsprogramm beruhigt mich. Meine Kinder sagen mir: „Leg das Handy weg“, und es fällt mir sogar schwer, mich von der digitalen Welt zu lösen. Gleichzeitig bemerke ich auch, wie meine Kinder tief in Spiele und Videos auf dem Tablet eintauchen ABER sie schaffen es wiederum nach einiger Zeit wieder die reale Action aktiv einzufordern. Ich fühle mich wie zwischen zwei Stühlen, auf denen ich aber gleichzeitig drauf sitzen muss. Im Digitalen darf ich nichts verpassen, sonst holt mich die Konkurrenz ein. Ich lerne ständig dazu, wie ich meine digitale Arbeit noch stärker automatisiere. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr sehe ich mich genau an dieser Stelle in meiner Zukunft – als Brücke zwischen beiden Welten. Zwischen dem analogen handwerklichen Business Design braucht es auch das digitale automatisierte Business Konzept, um Unternehmen in die neue Welt zu transformieren. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe, denn der Wunsch, am Alten festzuhalten, ist ähnlich wie mein Festhalten am digitalen Entertainment, wenn ich mich entspannen möchte.

Und zuletzt: Wenn ich nach Inspiration suche, tauche ich gerne in andere Welten ein. Ich höre Musik aus den 90er und 00er Jahren, betrachte Kunstwerke der klassischen Moderne und lese vor allem Sachbücher über Psychologie.

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